Was ich derzeit lese
| eröffnet am: | 10.08.20 19:13 von: | Fritz Pommes |
| neuester Beitrag: | 24.03.24 22:41 von: | Philipp Robert |
| Anzahl Beiträge: | 1494 | |
| Leser gesamt: | 414608 | |
| davon Heute: | 57 | |
bewertet mit 12 Sternen |
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26.11.22 12:20
#1326
Fritz Pommes
Gestern verstarb Hans Enzensperger
wie die Nachrichten es vermeldeten.....
Möge er in Frieden ruhen
F.P.
Möge er in Frieden ruhen
F.P.
26.11.22 12:34
#1327
Fritz Pommes
# 1326 NACHTRAG: Hans Enzensberger
muss es natürlich richtig heissen ... !!
F.P.
F.P.
26.11.22 12:35
#1328
Fritz Pommes
Hans MAGNUS Enzensberger
beim 3. Anlauf hat die Korrektur endlich geklappt !
F.P.
F.P.
26.11.22 13:53
#1329
Fritz Pommes
Elif Shafak: Das Flüstern der Feigenbäume
erschienen bei Kain und Aber
ISBN 978-3-0369-5863-7
Ort des Geschehens ist die Insel Zypern zur Zeit des Bürgerkriegs auf der Insel.
Die jungen Liebenden Defme und Kostas dürfen sich nur heimlich in der Kneipe eines schwulen Pärchens treffen.
In den zurückliegenden Jahren wurde und wird kaum mehr davon bereichtet, was die Trennung bewirkt hat und welche Auswirkungen die Spaltung auf die verschiedenen Lebensbereiche hatte und hat.
F.P.
ISBN 978-3-0369-5863-7
Ort des Geschehens ist die Insel Zypern zur Zeit des Bürgerkriegs auf der Insel.
Die jungen Liebenden Defme und Kostas dürfen sich nur heimlich in der Kneipe eines schwulen Pärchens treffen.
In den zurückliegenden Jahren wurde und wird kaum mehr davon bereichtet, was die Trennung bewirkt hat und welche Auswirkungen die Spaltung auf die verschiedenen Lebensbereiche hatte und hat.
F.P.
26.11.22 21:24
#1330
Philipp Robert
btw. Angestachelt durch den gegenwärtigen Hype
in den Feuilletons um eine vermeintliche "Jahrhundertliebe" lese ich derzeit auszugsweise drei Bücher* nebeneinander, die drei Liebschaften von Ingeborg Bachmann in Form von Briefwechseln dokumentieren.
Zusätzlich an Aktualität gewann dieses Lektüreprojekt durch den Tod von Hans Magnus Enzensberger, der sich mir als Nebenbuhler von Max Frisch in Erinnerung rief , eine Erinnerung, die nach Wiederbelebung und Vertiefung jetzt geradezu schreit.
* (1): »Schreib alles was wahr ist auf«. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Hans Magnus Enzensberger
(2) Herzzeit - Ingeborg Bachmann - Paul Celan. Der Briefwechsel
(3) Ingeborg Bachmann, Max Frisch, »Wir haben es nicht gut gemacht .«Der Briefwechsel
Zusätzlich an Aktualität gewann dieses Lektüreprojekt durch den Tod von Hans Magnus Enzensberger, der sich mir als Nebenbuhler von Max Frisch in Erinnerung rief , eine Erinnerung, die nach Wiederbelebung und Vertiefung jetzt geradezu schreit.
* (1): »Schreib alles was wahr ist auf«. Der Briefwechsel Ingeborg Bachmann – Hans Magnus Enzensberger
(2) Herzzeit - Ingeborg Bachmann - Paul Celan. Der Briefwechsel
(3) Ingeborg Bachmann, Max Frisch, »Wir haben es nicht gut gemacht .«Der Briefwechsel
27.11.22 11:53
#1331
Fritz Pommes
Diese Ausgabe von Briefwechseln
habe ich mir vorsätzlich "verkniffen"..... Denn sie kommen mir indiskret vor.
Wer kann schon beurteilen, ob und was ersnt gemeint war - oder nicht ?
Egel, um wen es im Detail geht - es darf und muss schon noch ein Rest von Diskretion und Verschwiegenheit geben........
findet
F.P.
Wer kann schon beurteilen, ob und was ersnt gemeint war - oder nicht ?
Egel, um wen es im Detail geht - es darf und muss schon noch ein Rest von Diskretion und Verschwiegenheit geben........
findet
F.P.
27.11.22 16:05
#1332
Philipp Robert
Diskretion ist Ehrensache ? -
Ja, nein- Aber dein Standpunkt ist mehr als bedenkenswert.
Es geht ja nicht nur um ein Kneifen vor etwaigen Wahrheiten, die für von einem selbst geschätzte Größen des Literaturbetriebs oder der Literaturgeschichte einen Ansehensverlust bewirken könnten.
Wer will schon Gefahr laufen, erfahren zu müssen, dass er sich in einem seiner Lieblingsautoren erheblich getäuscht hat und sich von seiner Sprachgewalt förmlich hat überwältigen lassen ?
Andererseits, wenn beispielsweise ein Kafka-Leser, dem auch die Briefwechsel dieses Autors bekannt sind, behaupten würde, dass ihm bei seiner Auseinandersetzung mit Kafka ohne diese Briefe nichts gefehlt hätte - einem solchen Leser würde ich lieber nicht begegnen wollen.
Es geht ja nicht nur um ein Kneifen vor etwaigen Wahrheiten, die für von einem selbst geschätzte Größen des Literaturbetriebs oder der Literaturgeschichte einen Ansehensverlust bewirken könnten.
Wer will schon Gefahr laufen, erfahren zu müssen, dass er sich in einem seiner Lieblingsautoren erheblich getäuscht hat und sich von seiner Sprachgewalt förmlich hat überwältigen lassen ?
Andererseits, wenn beispielsweise ein Kafka-Leser, dem auch die Briefwechsel dieses Autors bekannt sind, behaupten würde, dass ihm bei seiner Auseinandersetzung mit Kafka ohne diese Briefe nichts gefehlt hätte - einem solchen Leser würde ich lieber nicht begegnen wollen.
27.11.22 18:35
#1333
Fritz Pommes
Du musst mich (nicht) FALSCH verstehen wollen
..... der Kafka Briefwechsel liegt schon seit Jahr und Tag auf den Tischen der Nationen....nicht auch nicht ausschliesslich auf den deutschen Büchertischen......
Dabei geht es ja auch nicht ausschliesslich um den Themenbereich "Klatsch und Tratsch" und wer sich da von wem auf die Zehen getreten fühlte....und unter diesem Aspekt sind dann doch die Frisch/ Bachmann Briefwechsel zu lesen und zu verstehen.....
Wer's mag.... dem sei's gegönnt !
F.P.
Dabei geht es ja auch nicht ausschliesslich um den Themenbereich "Klatsch und Tratsch" und wer sich da von wem auf die Zehen getreten fühlte....und unter diesem Aspekt sind dann doch die Frisch/ Bachmann Briefwechsel zu lesen und zu verstehen.....
Wer's mag.... dem sei's gegönnt !
F.P.
28.11.22 15:40
#1334
Philipp Robert
Interessant.
Beinahe hätte sich mir die Frage aufgedrängt, ob du meinst, dass ich dein Posting #1331 als bedenklich eingeschätzt hätte. Ich beharre jedoch auf "bedenkenswert", wobei ein gerüttelt Maß an Zustimmung mitschwingen sollte.
Zu verdeutlichen wäre auch, dass das, was du "Kafka Briefwechsel" nennst, in der Tat schlechterdings nur aus Briefen von Kafka besteht. Die Briefe von der anderen Seite sind meines Wissens unveröffentlicht geblieben und verschollen.
Zu verdeutlichen wäre auch, dass das, was du "Kafka Briefwechsel" nennst, in der Tat schlechterdings nur aus Briefen von Kafka besteht. Die Briefe von der anderen Seite sind meines Wissens unveröffentlicht geblieben und verschollen.
28.11.22 20:00
#1335
Fritz Pommes
...... Eben - Kenner sollten das AUCH wissen
Das ist dann eben "nur" die halbe Wahrheit.....
Und dabei bleibts (hoffentlich) - nicht dass da noch ein Geschäftliches Interesse zutage gefördert wird, dem der Briefwechsel hinterher hinkt.
F.P.
Das ist dann eben "nur" die halbe Wahrheit.....
Und dabei bleibts (hoffentlich) - nicht dass da noch ein Geschäftliches Interesse zutage gefördert wird, dem der Briefwechsel hinterher hinkt.
F.P.
29.11.22 15:35
#1336
Fritz Pommes
Hans Magnus Enzensberger ist auch (unter anderem)
Gründungsmitglied eines neueren Verlages: Dem ANDEREN VERLAG
mit Sitz in Berlin (was auch dem Aufbau-Verlag zu verdanken sein dürfte....)
Ein für meine Lese-Verhältnisse recht ansprechenden Buch-Reihe
F.P.
Gründungsmitglied eines neueren Verlages: Dem ANDEREN VERLAG
mit Sitz in Berlin (was auch dem Aufbau-Verlag zu verdanken sein dürfte....)
Ein für meine Lese-Verhältnisse recht ansprechenden Buch-Reihe
F.P.
29.11.22 16:52
#1337
Philipp Robert
Btw. Mit dem "anderen Verlag"
war wohl "Die andere Bibliothek" gemeint, ein spektakuläres, buchkünstlerisches Projekt , das ursprünglich in Nördlingen beheimatet war.
29.11.22 23:40
#1338
goldik
Ich kenne nur 3,4 Kursbuchbände aus den frühen 70e
rn.
Nr.22, 23. 24
Kursbuch 22: Nordamerikanische Zustände. Dossier 1: Täglicher Faschismus,
Nordamerikanische Zustände. Dossier 2: Sozialrevolutionäre Gruppen in den USA / Schwarzer Kapitalismus, 1.1970
Kursbuch 23: Übergänge zum Sozialismus, 1.1971
Kursbuch 24: Schule, Schulung, Unterricht, 1.1971
Vielleicht schaffe ich's ja, "Tumult" zu lesen, liegt seit einigen Jahren bereit...
Nr.22, 23. 24
Kursbuch 22: Nordamerikanische Zustände. Dossier 1: Täglicher Faschismus,
Nordamerikanische Zustände. Dossier 2: Sozialrevolutionäre Gruppen in den USA / Schwarzer Kapitalismus, 1.1970
Kursbuch 23: Übergänge zum Sozialismus, 1.1971
Kursbuch 24: Schule, Schulung, Unterricht, 1.1971
Vielleicht schaffe ich's ja, "Tumult" zu lesen, liegt seit einigen Jahren bereit...
29.11.22 23:40
#1339
Fritz Pommes
Huch, Du hast recht, Phillipp ......
und den Herrn Lehrer wird's freuen..........
Vorliegen hab ich gleich 2 Bände - eine indianische Erzählung über die "Welt der Trapper" vor 100 Jahren und dann noch von William Beckford seine Träume, Gedankenspiele und Begebenheiten.....einem "Bildungsreisenden zu Zeiten Goethes.
F.P.
Vorliegen hab ich gleich 2 Bände - eine indianische Erzählung über die "Welt der Trapper" vor 100 Jahren und dann noch von William Beckford seine Träume, Gedankenspiele und Begebenheiten.....einem "Bildungsreisenden zu Zeiten Goethes.
F.P.
30.11.22 22:21
#1340
Fritz Pommes
In Nördlingen ??? Ist ja interessant
Danke für die Information......
F.P.
F.P.
30.11.22 23:01
#1341
Fritz Pommes
Frage an Phillipp: Was versteht man im Verlags-
wesen eigentlich unter einem Imprint ??
Und ich bedanke mich auch im voraus für die "Nachhilfe"
F.P.
Und ich bedanke mich auch im voraus für die "Nachhilfe"
F.P.
30.11.22 23:50
#1342
Philipp Robert
In einer Werkstatt In Nördlingen fing alles an.
https://web.archive.org/web/20070129094241/http://...b_geschichte.asp
Im Hinblick auf die obige Frage hinzuzufügen, dass die Wortmarke "Die andere Bibliothek" gewissermaßen als "Imprint" durch diverse Verlage gegeistert und zuletzt im Aufbau-Verlag gelandet ist, wäre vielleicht nicht ganz falsch.
Im Hinblick auf die obige Frage hinzuzufügen, dass die Wortmarke "Die andere Bibliothek" gewissermaßen als "Imprint" durch diverse Verlage gegeistert und zuletzt im Aufbau-Verlag gelandet ist, wäre vielleicht nicht ganz falsch.
01.12.22 10:08
#1343
Fritz Pommes
Herzlichen Dank für die Auf"klärung", Phillipp
und noch einen erfolgreichen Tag !
F.P.
und noch einen erfolgreichen Tag !
F.P.
03.12.22 23:48
#1345
Fritz Pommes
Günter de Bruyn: Buridans Esel
Mitten unter uns lebt Buridans Esel, der sich zwischen 2 Heuhaufen nicht entscheiden kann und deshalb
vewrhungerte.
Mit diesem frechen Roman, der lebensnah den (bundes-)deutschen Kleinbürger schildert, ist Günter de Bruyn in Ost UND West über Nacht bekannt geworden.
Schrieb die Stuttgarter Zeitung nach Erscheinen des Buches in Westdeutschland.
Das Buch ist im Westen vergriffen. Und kann nur noch antiquarisch (bei booklooker oder medimops)
bestellt werden.....
F.P.
vewrhungerte.
Mit diesem frechen Roman, der lebensnah den (bundes-)deutschen Kleinbürger schildert, ist Günter de Bruyn in Ost UND West über Nacht bekannt geworden.
Schrieb die Stuttgarter Zeitung nach Erscheinen des Buches in Westdeutschland.
Das Buch ist im Westen vergriffen. Und kann nur noch antiquarisch (bei booklooker oder medimops)
bestellt werden.....
F.P.
06.12.22 10:09
#1346
skaribu
# 1345: Danke für diesen Tipp, Fritzchen
Mal wieder etwas zum Schmunzeln ohne das Nachdenken ganz auszuschalten. Mal suchen…:-)
…obwohl ich natürlich weiß, dass mein Stapel ungelesener Bücher wächst und wächst…;-)
…obwohl ich natürlich weiß, dass mein Stapel ungelesener Bücher wächst und wächst…;-)
06.12.22 12:49
#1347
Fritz Pommes
Meine Ausgabe hab ich von booklooker
- aber dazu ist zu sagen: nicht gleich beim 1. Versuch aufgeben !
Geduld kann gefragt sein; die Fischer Taschenbuchausgabe, die vor mir liegt, ist immerhin schon aus dem Jahr 1996 ......
Viel Spass mit der Lektüre
wünscht
F.P.
Geduld kann gefragt sein; die Fischer Taschenbuchausgabe, die vor mir liegt, ist immerhin schon aus dem Jahr 1996 ......
Viel Spass mit der Lektüre
wünscht
F.P.
06.12.22 12:55
#1348
Fritz Pommes
.... und wenn Dir nach "ernster" Lektüre zumute is
.... dann wäre von Günter de Bruyn die Biographie des Jean-Paul Friedrich Richter anzuraten, einem Oberfranken ; besser bekannt als
DER Jean-Paul......
F.P.
.... dann wäre von Günter de Bruyn die Biographie des Jean-Paul Friedrich Richter anzuraten, einem Oberfranken ; besser bekannt als
DER Jean-Paul......
F.P.
10.12.22 15:13
#1349
Fritz Pommes
Mein post # 13331 Ris Radisch./- Briefwechesl
zwischen Frisch und Bachmann
Offensichtlich bin ich nicht so alleine und einsam mit (m) einer Meinung ob der mangelnden Diskretion bazüglich des veröffentlichten Briefwechsels zwischen Frisch und seiner zeitweiligen Geliebten I.Bachmann,
denn am 24. 11 2023 beklagen sich noch mehr LeserInnen in Leserbriefen, wo denn das Briefgeheimnis bleibe, auf das auch eine Ingeborg Bachmann Anrecht habe.
F.P.
zwischen Frisch und Bachmann
Offensichtlich bin ich nicht so alleine und einsam mit (m) einer Meinung ob der mangelnden Diskretion bazüglich des veröffentlichten Briefwechsels zwischen Frisch und seiner zeitweiligen Geliebten I.Bachmann,
denn am 24. 11 2023 beklagen sich noch mehr LeserInnen in Leserbriefen, wo denn das Briefgeheimnis bleibe, auf das auch eine Ingeborg Bachmann Anrecht habe.
F.P.
10.12.22 18:45
#1350
Philipp Robert
15:13. Du bist nicht allein mit deiner Meinung.
Schon wahr. Mit Nachdruck verweist darauf anfänglich der am 12. November veröffentlichte E-Mail-Wechsel von Iris Radisch und Volker Weidermann*, auf den sich dein Posting bezog.
Daraus ein Zitat:
"Liebe Iris,
ja, was für Briefe! So viele Jahre nach dem Tod der beiden, so viele Jahre, nachdem ihr Werk für immer abgeschlossen vor uns liegt. Es ist wirklich ein neues, literarisches Werk der beiden. Und ihr erstes und einziges gemeinsames. Klar hatte auch ich viele Momente der Scham beim Lesen und das Gefühl unerlaubten Schauens in die privaten, intimen Abgründe der beiden. Vor allem auch deswegen, weil sie ja beide immer wieder eine spätere Publikation ihrer Briefe ausdrücklich verbieten. Und doch schreiben sie von Anfang an wie für ein Publikum. Man hat das Gefühl, sie können gar nicht anders. Denn beiden ist die Verwandlung von Leben in Literatur programmatisch gewesen, von Anfang an. Sobald sie schreiben, inszenieren sie sich. Schreiben sich in eine Rolle hinein. Sie "probieren Geschichten an wie Kleider", wie es Frisch in seinen, in diesen Jahren entstehenden Roman Mein Name sei Gantenbein hineinschreibt."
*https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-11/...x-frisch-briefwechsel
Daraus ein Zitat:
"Liebe Iris,
ja, was für Briefe! So viele Jahre nach dem Tod der beiden, so viele Jahre, nachdem ihr Werk für immer abgeschlossen vor uns liegt. Es ist wirklich ein neues, literarisches Werk der beiden. Und ihr erstes und einziges gemeinsames. Klar hatte auch ich viele Momente der Scham beim Lesen und das Gefühl unerlaubten Schauens in die privaten, intimen Abgründe der beiden. Vor allem auch deswegen, weil sie ja beide immer wieder eine spätere Publikation ihrer Briefe ausdrücklich verbieten. Und doch schreiben sie von Anfang an wie für ein Publikum. Man hat das Gefühl, sie können gar nicht anders. Denn beiden ist die Verwandlung von Leben in Literatur programmatisch gewesen, von Anfang an. Sobald sie schreiben, inszenieren sie sich. Schreiben sich in eine Rolle hinein. Sie "probieren Geschichten an wie Kleider", wie es Frisch in seinen, in diesen Jahren entstehenden Roman Mein Name sei Gantenbein hineinschreibt."
*https://www.zeit.de/kultur/literatur/2022-11/...x-frisch-briefwechsel

