AeroVironment Aktie: Neuer COO, alte Baustellen
10.04.26 06:00
Börse Global
AeroVironment hat einen neuen Chief Operating Officer. Dr. Robert Smith, Veteran aus dem Rüstungssektor mit Stationen bei Raytheon und Lockheed Martin, übernimmt die Rolle ab dem 13. April 2026. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Das Unternehmen steht unter Druck, seine Fertigungskapazitäten und Lieferketten deutlich auszubauen — und gleichzeitig die Folgen eines turbulenten Quartals zu verarbeiten.
Belastetes Quartal, stabiler Auftragsbestand
Die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 erzählen eine Geschichte mit zwei Gesichtern. Der Umsatz stieg auf 408 Millionen Dollar — ein Plus von 143 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, maßgeblich getrieben durch die Integration der 2025 übernommenen BlueHalo. Gleichzeitig wies das Unternehmen einen operativen Verlust von 179 Millionen Dollar aus. Ursache war eine Goodwill-Abschreibung von 151,3 Millionen Dollar in der Raumfahrtsparte, ausgelöst durch einen Stopp-Auftrag im SCAR-Programm der U.S. Space Force.
Trotz dieser Belastung bleibt der finanzierte Auftragsbestand mit rund 1,1 Milliarden Dollar substanziell. Das Book-to-Bill-Verhältnis von 1,6 für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres signalisiert, dass neue Aufträge weiterhin schneller eingehen als Umsatz realisiert wird.
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Neuer Auftrag als Begleitakkord
Parallel zur Führungsumbesetzung sicherte sich die UES-Sparte einen Dreijahresvertrag mit der U.S. Air Force im Volumen von 25 Millionen Dollar. Im Fokus steht die Überführung von Gesundheits- und Leistungstechnologien — darunter KI-gestützte Diagnosewerkzeuge und Spezialsensoren — aus der Forschung in den operativen Feldeinsatz. Der Auftrag unterstützt das 711th Human Performance Wing des Air Force Research Laboratory.
Stabilisierung als Kernaufgabe
Dr. Smith wird künftig die Geschäftsbereiche Autonome Systeme sowie Space, Cyber und Directed Energy verantworten. Sein Vorgänger Brad Truesdell wechselt zunächst in eine Beraterfunktion, bevor er das Unternehmen Ende April endgültig verlässt.
Mit Erfahrung in der Steuerung milliardenschwerer Radar- und elektronischer Kriegsführungsportfolios bringt Smith genau das Profil mit, das AeroVironment für die nächste Phase braucht: effizientere Fertigungsprozesse und bessere Programmsteuerung. Die Jahreszielspanne für den Umsatz 2026 liegt bei 1,85 bis 1,95 Milliarden Dollar — ein Ziel, das die Aktie nach einem Kursverlust von rund 28 Prozent seit Jahresbeginn dringend mit operativer Substanz unterfüttern muss.
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